Programm 2014/2015

12.Oktober 2014 – 17.00 Uhr

„Chanson mon amour“

Cordula-WirknerMit den Worten „Eine Chanson-Entdeckung!“ oder „Es gibt sie noch, die großen Chansonetten“ wurden die Soloprogramme der in Nürnberg lebenden Künstlerin in der Presse gefeiert. Die mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs „Musical und Chanson“ in Berlin und des internationalen Lotte-Lenya Gesangswettbewerbs, Cordula Wirkner, gastierte bereits 2011 im E.T.A-Hoffmann-Theater in Bamberg. Seit 1993 hat sie 6 Chansonprogramme herausgebracht , in denen sie die außergewöhnliche musikalische Vielseitigkeit ihrer Stimme, gepaart mit intensiver Schauspielkunst unter Beweis stellt und dabei auch stets ihre Violine mit einsetzt. „Ich gebe den verschiedenen Persönlichkeiten, die in mir leben, eine Projektionsfläche auf der Bühne. Dort können sie endlich einmal ihre Stimme erheben und ausdrücken, was ihnen am Herzen liegt. Egal, in welcher Sprache!“ Auch in der Doppelfunktion als Moderatorin und Gesangssolistin mit Orchestern machte Cordula Wirkner sich einen Namen. Die Nordwestdeutsche Philharmonie unter der Leitung des amerikanischen Dirigenten Peter Leonard engagierte sie 2002 für eine große Konzertreihe im gesamten ostwestfälischen Raum mit Werken von Weill, Gershwin und Sondheim. Der Hessische Rundfunk und der Deutschlandfunk porträtierten die Sängerin in eigenen Sendungen. Bekannte Jazzpianisten und Arrangeure zählen zu ihren Begleitern und arbeiteten in den letzten Programmen mit ihr zusammen, wie z.B. der Echopreisträger Michael Wollny sowie Claus Gramss. Cordula Wirkner ist mit Chansons von Juliette Gréco, Georg Kreisler, Friedrich Hollaender u. a. bei den Bischberger Schlosskonzerten zu erleben und wird von Susanne Strauss am Flügel begleitet.


7.Dezember 2014

Bischberger Advent

Die Vorweihnachtszeit bereitet die Ankunft des Messias vor. Früher fand man Zeit zu Einkehr und Stille, wenn im Herbst die Ernte eingebracht, die Arbeit an Haus und Hof getan war. Um die stade Zeit angemessen zu zelebrieren, erklingen zarte Streichertöne und die weihnachtliche Pastorale für Blockflöten von Johann Christof Pez. Wie jedes Jahr halten bei der Lesung alle inne und kommen zur Ruhe.

1. Januar 2015

Neujahrskonzert

Wien bleibt Wien von Schubert bis Strauß

Moment musical und Sonatine, klassische Walzer, beliebte Ländler und Polkas – eine Melange Wiener Melodien, die die Schwingungen der Musik – Metropole über Jahrhunderte in sich aufnahmen, wird alle Musik-Genießer an die Donau entführen, mit Schmelz und Schmäh, versteht sich!

1. März 2015 17:00 Uhr

Mozart-Reise der Extraklasse

Daniela-Koch-4-Marco-Borggreve_960x638Wenn sich beim letzten Kammerkonzert der Saison 2014/15 Susanne Strauss sowie Ehemann Harald Strauss-Orlovsky mit drei weiteren symphonischen Prinzipalspielern versammeln, um gemeinsam eine musikalische Mozartreise anzutreten, darf man in diesem Fall wohl von einer Besetzung der Extraklasse sprechen: Soloflötistin und ARD-Preisträgerin Daniela Koch kann neben ihrer Bamberger Tätigkeit bereits auf eine veritable Karriere als Solistin verweisen, die sie, begleitet von Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, den Bamberger Symphonikern oder dem Münchner Kammerorchester in die exklusiven Musikzentren der internationalen Szene führte – von Konzerthaus und Musikhaus Wien überdies zum „Rising Star“ ausgewählt. Auch Solocellist Ulrich Witteler ist ARD-Preisträger und trat jüngst als Solist der Bamberger Symphoniker hervor u. a. mit Gastspiel in Madrid. Darüber hinaus gibt es beim Bischberger Kammerkonzert ein Wiedersehen mit Wen Xiao Zheng, dem ehemaligen Solobratscher der Bamberger, der inzwischen in gleicher Position zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks nach München wechselte und ebenfalls als gefeierter Kammermusiker und Solist weltweites Ansehen genießt. Neben Mozarts Klavierquartett g-moll KV 478 sind nach der Pause in lockerer Wechselfolge mit Lesungen aus Mörikes Novelle „Mozart auf der Reise nach Prag“ bekannte Melodien der Oper Don Giovanni zu hören, in einem historischen Quartett- Arrangement des böhmischen Hofkomponisten Johann Wendt aus dem Jahre 1788.