Programm 2015/2016

29. November 2015 17:00 Uhr

Tango Argentino

Tango Ensemble „Cosae Mandinga“ aus Buenos Aires

Cosae-MandingaWien, Wiesbaden, Bremen, Bonn und Frankfurt gehören zu den Städten, die die jungen Musiker Leandro Díaz (Gitarre) und Mauro Mauceri (Bandoneon) aus Buenos Aires auf ihrer Tournee besuchen werden. In den vergangenen fünf Jahren entwickelte das Duo einen einzigartigen Stil des Tangospiels, der sowohl die traditionellen Wurzeln als auch zeitgenössische Strömungen dieses facettenreichen, über 100 Jahre alten Musikgenres in sich vereint. Cosae Mandinga präsentieren in Bischberg ihr aktuelles Album „3Tandas“, das basierend auf dem Prinzip der Milongas, den traditionellen Tangotanzveranstaltungen, mit dem Wechsel von Tandas (Tanzmusiken) und Cortinas (Zwischenmusiken) spielt.


01. Januar 2016 17:00 Uhr

Neujahrskonzert

A. Vivaldi „Die vier Jahreszeiten“, „La Follia“, u.a.

Bischberger-Schlosskonzerte-Michael-Streit1Rückschauendes Innehalten und Ausblick am Beginn des neuen Jahres liegen im musikalischen Durchschreiten des Jahreskreises mit Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“. Dem berühmten Zyklus des in seiner Heimatstadt Venedig als Komponist und Geigenvirtuose gefeierten Künstlers stellt das Ensemble ein weiteres Signum italienischer Barockmusik an die Seite: „La Follia“ (port. „Folia“, „Folies d’Espagne“: lärmende Lustbarkeit oder übermütige Ausgelassenheit). Wegen seines ungezügelten Charakters soll der Folliatanz in seiner Frühzeit immer wieder verboten worden sein.


06. März 2016 17:00 Uhr

Lieder ohne Worte

F. Mendelssohn Klaviertrio Nr. 1 d-moll op. 49, ausgewählte Lieder ohne Worte, W. A. Mozart Praeludien/Adagios und Fugen für Streichtrio nach J. S. Bach, KV 404a

Robert Schumann sollte mit seiner berühmten Rezension des Mendelssohnschen Klaviertrios Recht behalten: „Es ist das Meistertrio der Gegenwart wie es ihrer Zeit die von Beethoven und Schubert waren; eine gar schöne Komposition, die nach Jahren noch Enkel und Urenkel erfreuen wird.“ Für Schumann knüpfte Mendelssohns an die Klassiker an und schuf doch Gegenwartskunst im besten Sinne: „Er ist der Mozart des neunzehnten Jahrhunderts.“