Programm 2017/2018

15. Oktober 2017

Concertino

W. A. Mozart Adagio und Fuge KV 546, Klavierkonzert KV 414, R. Wagner Siegfried-Idyll

Das Siegfried-Idyll komponierte Richard Wagner heimlich im Jahr 1870 für seine zweite Frau Cosima. Es wurde am Weihnachtstag, der zugleich Cosimas 33. Geburtstag war, im Treppenhaus von Wagners Landhaus „Tribschen“ am Ufer des Vierwaldstätter Sees bei Luzern uraufgeführt und blieb sein einziges kammermusikalisches Werk. Wagner bedankte sich mit dieser Komposition bei seiner Frau für die Geburt des Sohnes Siegfried im Jahr 1869. Cosima war lange gegen die Veröffentlichung des intimen Geschenks, weswegen die uns heute geläufige Orchester-Version erst 1878 erschien. Alfred Pringsheim, Mathematiker, Kunstmäzen und Vater von Katia Mann schuf eine Fassung für Streichquartett und Klavier die den idyllisch-verklärten Klangfarben des Werkes gerecht wird.

1. Januar 2018

Neujahrskonzert

Die Jahresuhr steht niemals still… Kästner und Tschaikowski zum Vergnügen

Der dem Jahresbeginn innewohnende verheißungsvolle Zauber spiegelt sich im wohl romantischsten und idyllischsten Werk Erich Kästners, seinem Gedichtband „Die 13 Monate“, die er Anfang der fünfziger Jahre als Auftragsarbeit für eine Zeitschrift verfasste. Kästners Poetik ist unverwechselbar. Mit Leichtigkeit widmet er sich den tiefgründigsten Gedanken und greift dem Zuhörer, der sich lachend wähnt, mitten ins Herz. Dieses farbenreiche Bild des Jahreszyklus wird umkreist und umspielt von Peter Iljitsch Tschaikowskis 1875 konzipiertem romantisch-feinsinnigen Klavierzyklus „Die Jahreszeiten“ op. 37a.

4. März 2018

Träumereien

Musik für Violine und Klavier von Mozart, Schubert, Mendelssohn, Dvorak und Kreisler

Seit jeher ist das Bild der Träumerei aufs engste mit der Musik verwoben. Wer kennt ihn nicht, den Musiker, der stets träumt und im wahren Leben zu nichts zu gebrauchen ist? Doch was ist schon das wahre, wirkliche Leben? Noch vor 100 Jahren erforderte es Mut, den Weg des Komponisten einzuschlagen, der abseits des Erfolgs ein Leben führte, das häufig von finanziellen Sorgen geprägt war, um jene Schätze zu heben, die aus unserer Kultur nicht mehr wegzudenken sind und die von diesen Menschen für uns errungen wurden. Mag sein, dass wir alle uns wieder mehr unserer Phantasie überlassen dürfen um zu träumen. Auch ohne 3D Brille.


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